Walsum entstand, wie durch Freilegung eines fränkischen Gräberfeldes archäologisch nachgewiesen, im 7.-8. Jahrhundert als fränkische Siedlung. Aus der selben Zeit stammt auch der Name, der als Walsheim, Walshem oder Walsem überliefert ist. Erste urkundliche Erwähnungen stammen allerdings erst aus dem 12. Jahrhundert. Das Dorf behielt seinen bäuerlichen Charakter, bis Mitte des 19. Jahrhunderts die Industrie Einzug hielt.
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Die Rheinfähre Walsum-Orsoy an der Anlegestelle |
... hier vom Rhein aus gesehen. |
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Schwäne nahe der Anlegestelle |
Blick von den Rheinwiesen zum Dorf |
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Die Zellstoffindustrie, die Werftanlagen am Hafen Walsum, besonders aber der Bergbau, verbunden mit den Namen Daniel Morian und August Thyssen, spielten eine große Rolle in der Entwicklung Walsums. Für die benötigten Arbeitskräfte wurden Bergarbeiter-Siedlungen gebaut, aus der lockeren Besiedlung wurden geschlossene Wohngebiete und es entstanden ganze Ortsteile neu. Krananlagen, Fördertürme und rauchende Kamine bestimmten den Charakter Walsums bis zum Ende des 20. Jahrhundert.
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(c) 2006 Heinz Pischke, Duisburg